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Es ist nötig, die Ausbreitung einer Bambuspflanze einzuschränken, da die bewachsene Fläche sonst innerhalb von 10 Jahren mindestens 20 m² erreichen würde.

Die durch Rhizomsperren begrenzte Fläche sollte, insofern keine gestalterischen Gründe dagegen sprechen, ausreichend groß bemessen werden, da sonst Mehrarbeit durch Wässern, Düngen und Auslichten anfällt. Größen ab 6 m² sind empfehlenswert.

Für die Errichtung einer Rhizomsperre für Bambus stehen verschiedene Materialien zur Verfügung:
Beton (z.B. als Ring gegossen), verschieden Folien (Wurzelschutzfolie) oder Aluminium-Elemente mit Verschlussschiene.



Wichtig ist, dass vom gewählten Material ein Rand von 4-6 cm über dem Boden stehen bleibt, da die Bambus-Rhizome sonst einfach über die Sperre wachsen können. Trotzdem sind regelmäßige Kontrollen und evtl. das Entfernen von übergewachsenen Rhizomen nötig. Die Rhizomsperre selber muss je nach Bambusart 80-120 cm tief in den Boden reichen.

Falls Folienbahnen als Material gewählt wurden, werden diese anschließend sorgfältig verschweißt. Die Elemente des Alu-Systems werden entsprechend mit Klemmschienen verbunden. Beide Arten haben den großen Nachteil, dass es Verbindungsstellen gibt. Durch seine dolchartigen Rhizomspitzen gelingt es dem Bambus häufig, durch diese Schwachstellen zu gelangen und außerhalb weiterzuwachsen.