Horstbildender Bambus

Fargesien und noch ein paar weitere tropische Bambusarten gehören zu den Horstigen (Horstbildenden) Bambus Arten. Sie sind in unserem Klima nicht winterhart.

Horstiger Bambus wächst direkt aus dem Wurzelballen. Die Ausbreitung von Horstigem Bambus erfolgt eher langsam und kompakt, sodass eine Rhizomsperre / Wurzelsperre nicht unbedingt notwendig ist. Die Wuchsform der Horstigen Bambus- Sorten ähnelt einem überdimensionalen Grasbüschel.

 

Hainbildender Bambus

Phyllostachi, Sasa, Pleioblasti und einige weitere Arten bezeichnet man als Hainbildende Bambus- Sorten. Diese Varietät hat ein sehr großes Bedürfnis sich auszubreiten. Die Rhizome können ohne weiteres unterirdisch einige Meter zurücklegen, um dann beim Nachbarn im Garten einige Halme sprießen zu lassen. Das passiert schnell wenn man aus Nachlässigkeit oder Unwissenheit keine Rhizomsperre mit eingeplant hat.

Wenn man bedenkt das einige Arten Ihre Wurzeln in einer Vegitationsphase 10 Meter und mehr laufen lassen, würde sich wahrscheinlich niemand so schnell für einen Hainbildenden Bambus entscheiden. Aber gerade die Phyllostachys-Arten überzeugen mit einem großen Spektrum an Farben und Formen bei Halmen und Blättern. Ein weiterer Vorteil ist die Blüte dieser Bambussorten. Während bei der Fargesia die Pflanzen meist nach der Blüte sterben, reicht es die Blüten der Phyllostachys abzuschneiden und die Pflanze etwas zu düngen um sie weiter am Leben zu halten.