Im Sommer, wenn sich die neuen Triebe und Blätter entwickelt haben, zeigt sich der Bambus in seiner vollen Pracht. Jetzt ist der Zeitpunkt gekommen, an dem man den Bambus kürzen kann. Da ein abgeschnittener Halm nicht weiter wächst, kann man mit dem gezielten Schnitt (oberhalb des Knotens) einen dichten Wuchs fokussieren, da die Pflanze Ihre Kraft jetzt in die anderen Triebe steckt.

Um die Verdunstung zu verlangsamen, rollen manche Bambus- Sorten Ihre Blätter ein, um sie am Abend wieder zu entfalten. Das ist auch ein Zeichen, dass sie die Pflanzen etwas gießen sollten.

Auch in den Sommermonaten bei geringer Luftfeuchtigkeit kann es nötig sein, den Bambus ab und zu mit etwas Wasser zu versorgen.

Bambus im Kübel

Gerade im Sommer sind auf die Bambus, die im Topf stehen ein besonderes Augenmerk zu legen. Bei kleinen Töpfen reicht oft schon ein heißer Tag um die Erde total auszutrocknen. Hier kann eine automatische Bewässerung von Vorteil sein.


Bambus im Herbst

Um gut durch den bevorstehenden Winter zu kommen nehmen die Bambus- Pflanzen im Herbst verstärkt wichtige Nährstoffe auf. Mit der Zugabe von etwas Dünger kann man die Bambus-Pflanzen zusätzlich stärken und für den Winter konditionieren. Neue Pflanzen sollten rechtzeitig gepflanzt werden, da sie sonst nicht mehr die Möglichkeit haben richtig anzuwurzeln. Das kann zur Folge haben, dass die Pflanzen den Winter nicht überstehen weil sie vertrocknen.

Kurz vor dem Winter sollte man die Bambus- Pflanzen winterfest machen. Große, ältere Bambus sind meist schon abgehärtet und kommen problemlos über den Winter. Bei jüngeren Bambus und Kübelpflanzen sollte man die Pflanze z.B. mir Laub isolieren und ggf. stützen, sodass der Schnee die Halme nicht brechen kann. Das sich mit der Zeit zersetzende Laub, dient dem Bambus außerdem als Nahrung. Auch die Zugabe von etwas Komposterde ist zu empfehlen.