Japanischer Ahorn
Ein japanischer Ahorn macht vor allem durch seine schöne Herbstlaubfärbung, welche er häufig bereits ab Anfang Oktober trägt, auf sich aufmerksam. Es gibt ihn in den unterschiedlichsten Wuchsformen, so dass für beinahe jedes Fleckchen im Garten der passende japanische Ahorn gewählt werden kann. Für kleine Gärten oder auch als Kübelbepflanzung eignet sich der Fächerahorn (Acer palmatum) ganz besonders, ebenfalls relativ klein bleibt die mittlerweile eigenständige, gelb-blättrige Form des Gold-Ahorn (Acer shirasawanum). Fächerahorn gibt es in unterschiedlichsten Färbungen und er wird rund 2 Meter hoch. Der Japan-Ahorn (Acer Japonicum) erreicht hingegen eine Größe von 5-7 Metern. Die kleinbleibenden Sorten werden auch gern in Bonsaikultur gezogen. Aufgrund seiner sehr schönen Blätter ist der japanische Ahorn ein Schmuckstück für jeden Garten. Bevorzugte Plätze sind daher häufig in Terrassen- bzw. Sitzplatznähe, vor Mauern, Alleinstehend oder in einer Gruppe weiterer Bäume und Pflanzen, da die gleichen Bodenbedingungen benötigt werden, bietet sich für Gruppenbepflanzung Rhododenron an. Japanischer Ahorn ist auch für Steingärten sind diese Pflanzen gut geeignet und sehr häufig sind sie auch an Teichen oder Bachläufen anzutreffen. Hat man sich für den zukünftigen Platz entschieden, kann man sich mit dem Kauf des, botanisch gesehen, kompakten Strauchgewächses befassen. Der japanische Ahorn zeichnet sich dadurch aus, dass er zu den unkomplizierten Sträuchern gehört und seinem Besitzer so, wenn die Anforderungen an seinen Standort beachtet werden, lange Freude und wunderschöne Blattfärbungen häufig bereits im Frühjahr und während der gesamten Wachstumsphase (bis Mitte September) garantiert. Pflege von Japanischem AhornDer Japanische Ahorn ist ein sehr anspruchsloser Gartenbewohner. Am Besten gedeiht er auf gut gepflegtem, normal bewässertem Gartenboden, in freier sonniger bis halbschattiger Lage. Der ideale Boden für den Japanischen Ahorn ist ein sandiger Lehmboden. Auch in Kübeln gedeihen manchen Arten des Japanischen Ahorn prächtig. Hier muss auf einen ausreichend großen Pflanzkübel geachtet werden. Nach etwa 5 Jahren muss die Pflanze je nach Wachstum in ein größeres Gefäß umgetopft werden. Japanischer Ahorn und Pflanzenschutz
Die richtige Wahl des Standortes ist sehr wichtig. Ein zu sonniger Standort führt zu Sonnenbrand und begünstigt den Befall mit Spinnmilben, die sich vor allem an schwachen Pflanzen schnell ausbreiten. Hier hilft ein Mittel, welches von innen, über den zirkulierenden Pflanzensaft, wirkt. Der Markt bietet eine Reihe unterschiedlicher Produkte an, wie z.B. Magister (0,1 %), Mitac (0,25 %) oder Rogor (0,1 %). Letzteres ist auch bei Befall mit Blattläusen, welcher häufig im Juni-August auftritt, wirksam. Hier gibt man 10 ml auf 10 l Wasser und gibt hier zusätzlich einige Tropfen Spülmittel ins Wasser, um die Wasseroberfläche zu entspannen und so eine regelmäßige Benetzung der befallenen Stellen gewährleisten zu können. |
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