Japanischer Ahorn

Japanischer Ahorn

 

Ein japanischer Ahorn macht vor allem durch seine schöne Herbstlaubfärbung, welche er häufig bereits ab Anfang Oktober trägt, auf sich aufmerksam. Es gibt ihn in den unterschiedlichsten Wuchsformen, so dass für beinahe jedes Fleckchen im Garten der passende japanische Ahorn gewählt werden kann. Für kleine Gärten oder auch als Kübelbepflanzung eignet sich der Fächerahorn (Acer palmatum) ganz besonders, ebenfalls relativ klein bleibt die mittlerweile eigenständige, gelb-blättrige Form des Gold-Ahorn (Acer shirasawanum). Fächerahorn gibt es in unterschiedlichsten Färbungen und er wird rund 2 Meter hoch. Der Japan-Ahorn (Acer Japonicum) erreicht hingegen eine Größe von 5-7 Metern. Die kleinbleibenden Sorten werden auch gern in Bonsaikultur gezogen.
Die Erde, in der japanischer Ahorn am besten gedeiht, sollte nicht zu alkalisch sondern eher schwach sauer bis neutral sein. Der ideale pH-Wert liegt zwischen 4,5 und 7,0. Am wohlsten fühlt er sich in einem sandigen Lehmboden, gibt sich jedoch auch mit anderen Böden zufrieden, wenn einige Dinge beachtet werden. So ist Staunässe zu vermeiden, dies gilt es besonders in Regionen mit erfahrungsgemäß erhöhten Niederschlagsmengen, z.B. in Norddeutschland, zu bedenken. Hier ist es erforderlich, nachdem der Boden rund 50 cm tief aufgelockert wurde, für eine gute Drainageschicht, beispielsweise mit Kies, zu sorgen. Da die Wurzeln des Baumes eher flach wachsen, ist es leicht, unterhalb der Faserwurzeln eine ca. 10 cm dicke Schicht aus Kies zu legen. Die Erde wird mit Sand oder/und Kies vermischt, wenn der Pflanzort eher zu Nässe neigt. Die Mischung sollte dann 30-50 % Sand/Kies enthalten. Der Standort sollte zudem halbschattig bis sonnig sein, damit der japanische Ahorn gut wachsen kann und darüberhinaus nicht zu windig sein, da dies das Wachstum beeinträchtigen kann (führt zur sogenannten Blattspitzendürre).

 

Japanischer Fächerahorn




Aufgrund seiner sehr schönen Blätter ist der japanische Ahorn ein Schmuckstück für jeden Garten. Bevorzugte Plätze sind daher häufig in Terrassen- bzw. Sitzplatznähe, vor Mauern, Alleinstehend oder in einer Gruppe weiterer Bäume und Pflanzen, da die gleichen Bodenbedingungen benötigt werden, bietet sich für Gruppenbepflanzung Rhododenron an. Japanischer Ahorn ist auch für Steingärten sind diese Pflanzen gut geeignet und sehr häufig sind sie auch an Teichen oder Bachläufen anzutreffen.
Hat man sich für den zukünftigen Platz entschieden, kann man sich mit dem Kauf des, botanisch gesehen, kompakten Strauchgewächses befassen. Der japanische Ahorn zeichnet sich dadurch aus, dass er zu den unkomplizierten Sträuchern gehört und seinem Besitzer so, wenn die Anforderungen an seinen Standort beachtet werden, lange Freude und wunderschöne Blattfärbungen häufig bereits im Frühjahr und während der gesamten Wachstumsphase (bis Mitte September) garantiert.

Pflege von Japanischem Ahorn

Der Japanische Ahorn ist ein sehr anspruchsloser Gartenbewohner. Am Besten gedeiht er auf gut gepflegtem, normal bewässertem Gartenboden, in freier sonniger bis halbschattiger Lage. Der ideale Boden für den Japanischen Ahorn ist ein sandiger Lehmboden. Auch in Kübeln gedeihen manchen Arten des Japanischen Ahorn prächtig. Hier muss auf einen ausreichend großen Pflanzkübel geachtet werden. Nach etwa 5 Jahren muss die Pflanze je nach Wachstum in ein größeres Gefäß umgetopft werden.
Die Nährstoffversorgung sollten Sie langsam dosieren. Empfehlenswert ist der Einsatz von mineralischen Depotdünger im Frühjahr. Schneiden Sie den Japanischen Ahorn im Herbst nicht zurück, da durch die Schnittstellen Pilzerkrankungen in Baum eindringen können.
Falls im Mai die Gefahr von Spätfrost besteht, sollte ein Japanischer Ahorn mit einem Fließ bedeckt werden um die Pflanzen vor den Auswirkungen der Minusgrade zu schützen.
Achten Sie auch darauf das der Standort nicht zu nass ist. In diesem Fall könnten die Triebspitzen absterben. Falls dies doch einmal geschehen sollte, regeneriert sich die Pflanze aber auch schnell wieder.

Japanischer Ahorn und Pflanzenschutz

 

Die richtige Wahl des Standortes ist sehr wichtig. Ein zu sonniger Standort führt zu Sonnenbrand und begünstigt den Befall mit Spinnmilben, die sich vor allem an schwachen Pflanzen schnell ausbreiten. Hier hilft ein Mittel, welches von innen, über den zirkulierenden Pflanzensaft, wirkt. Der Markt bietet eine Reihe unterschiedlicher Produkte an, wie z.B. Magister (0,1 %), Mitac (0,25 %) oder Rogor (0,1 %). Letzteres ist auch bei Befall mit Blattläusen, welcher häufig im Juni-August auftritt, wirksam. Hier gibt man 10 ml auf 10 l Wasser und gibt hier zusätzlich einige Tropfen Spülmittel ins Wasser, um die Wasseroberfläche zu entspannen und so eine regelmäßige Benetzung der befallenen Stellen gewährleisten zu können.
Ein Pilz, Verticillium genannt, ruft die so genannte Welkekrankheit hervor. Über die Wurzeln gelangt dieser Pilz in die Pflanzen, verstopft die Kapillargefässe und führt so dazu, dass die betroffenen Äste und Blätter welken und absterben. Hier hilft nur die befallenen Pflanzenteile möglichst großzügig (bis ca. 15 cm ins gesunde Holz) zu entfernen.