Japanischer Garten

Asiatische Gärten und insbesondere der Japanische Garten finden immer mehr Liebhaber, da es kaum andere Gartenformen gibt die ein solches Maß an Harmonie und Ruhe ausstrahlen. Speziell in einer hektischen und schnelllebigen Zeit wie der heutigen, werden solche Rückzugsorte immer wichtiger. Entdecken Sie die Ruhe und Vielfalt die Ihnen ein Japanischer Garten bietet.


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Der Japanische Garten,  Zen Garten,  Teegarten oder auch Betrachtungsgarten besticht oft durch einfachste Mittel und zeitlose Details. Auch Wachstum und Wandel sind ein sehr wichtiges Merkmal im Japanischen Garten. Ein authentischer Japanischer Garten kommt um bestimmte Stielelemente nicht umher. So findet man in jedem echten Japangarten klassische Accessoires wie  Steinlaternen, Bonsai, Bambus, Kieswege, Steine und oft auch einen Koiteich.

Ein echter Japanischer Garten wird nach klar definierten Gesichtspunkten angelegt und dient als Ort der Entspannung.

 

Japanischer Garten Bonn

 

Im Jahre 1979 schenkte die japanische Regierung der damaligen Hauptstadt Bonn einen kunstvoll entworfenen japanischen Garten als Beitrag zur Bundesgartenschau, die dort in diesem Jahr zu Gast war. Der "Garten im Garten", inmitten der Freizeitanlage Rheinaue symbolisiert die Verbundenheit zwischen japanischer und deutscher Bevölkerung. Vom Gartenbaumeister Dr. Akria Sato entworfen und angelegt ist der japanische Garten nun seit über 25 Jahren ein eindrucksvolles Beispiel japanischer Garten und gestaltungskunst. Durch das Tor an der Nordseite, das ganz im Teezeremoniestil gehalten ist, betritt man einen Hort der Ruhe: Trotz des bunten Trubels der Stadt kann man bei einem Spaziergang durch den japanischen Garten Kraft tanken und Entspannung im Einklang mit der harmonischen Gestaltung der Parklandschaft finden. Auch der steinerne Zengarten, der wie der Rest des Gartens nach traditionellen japanischen Gestaltungsregeln angelegt ist, verstrahlt Harmonie und Gelassenheit. Mit seinen kunstvoll angelegten Wegen, den asiatisch anmutenden Steinlaternen und den geschwungenen Bögen in geometrischer Anordnung lässt sich mitten in einer deutschen Stadt und tausende Kilometer von den echten Vorbildern japanischer Gärten entfernt ein Stückchen japanischer Kultur hautnah erleben.

Japanischer Garten Kaiserslautern

 

Der Japanische Garten in Kaiserslautern ist einer der größten seiner Art in Europa.
Er bietet auf seiner 13.500 m² großen Fläche nicht nur Erholungs- und Entspannungsmöglichkeiten, sondern auch verschiedene Unterhaltungsprogramme wie Konzerte und Lesungen.
Zahlreiche Führungen bieten dem Besucher zudem die Möglichkeit, mehr über den Japanischen Garten in Kaiserslautern und seinen Hintergrund zu erfahren. Der Anlage unterliegen zum Beispiel verschiedene Konzepte wie das Raum- oder das Wegekonzept, die alle ihren jeweiligen Philosophien folgen. So repräsentiert seine Gartengestaltung im Themengebiet beispielsweise die Geografie Japans. Der Eintrittspreis beläuft sich auf maximal 3,50 €; geöffnet ist der Japanische Garten in Kaiserslautern von Frühjahr bis Herbst täglich von 10.00 bis 18.00.

Der Japanische Garten in Berlin

 

Der japanische Garten ist einer von sieben Gärten des Projektes "Gärten der Welt" im Erholungspark Berlin-Marzahn. Der ca. 2700 m² große Garten enstand als Projekt der Städtepartnerschaft Berlin-Tokio, wobei die Botschaft Japans von Beginn an ein tatkräftiger Förderer war. Der Japanische Garten ist eine in sich geschlossene Anlage mit Teich, Wasserläufen, Trockengarten und beeindruckenden Steinsetzungen. Das herrschende Thema "Der Garten des zusammenfließenden Wassers" wurde vom Landschaftsarchitekten Prof. Shunmyo Masuno so geplant, dass das Wasser als Leitmotiv fungiert. Die Gartenanlage, die nach zweijähriger Entstehungszeit im April 2003 eröffnet wurde, besteht aus drei Teilen, die untereinander durch Wege miteinander verbunden sind und deren Mittelpunkt ein Pavillion bildet. Obwohl alle drei Gartenbereiche einen unterschiedlichen Charakter haben, ergänzen sie sich zu einer Einheit. Der japanische Garten , der typische japanische Pflanzen wie z.B. den Japanischen Fächerahorn zeigt, ist ein Ort des Schauens und des Schweigens und ist somit ein idealer Platz für Erholungssuchende. Er kann von Anfang April bis Ende Oktober besucht werden. Weitere Informationen finden sich auf der Internetseite www.gruen-berlin.de.

1 Japanischer Garten Kaiserslautern
2 Steingarten
3 Chinagärten
4 Der Japanische Steingarten
5 Japanischer Garten, die etwas andere Gartengestaltung