Der Japanische Steingarten (Zen Garten) kommt fast völlig ohne Pflanzen aus. Mit Sand, Kies, großen Steinen und Wasser wird eine karge Berg- und Steinlandschaft nachgebaut. Gerade der spärliche Wuchs von Moos zwischen den Steinen ist noch akzeptabel. Die Anordnung der verschieden großen Steine erfolgt immer asymmetrisch. Oft werden Steine in einer Gruppe aufgestellt, den Gegenpol bieten ein Paar allein stehende Felsen.

Wenn die sorgfältig gewählten Steine platziert sind wird die Umgebung mit feinem Kies und Sand aufgefüllt. Dieser wird (am besten nach einer Skizze) in fließende Formen geharkt. Hierbei wird von den Felsen ausgehend nach außen gerecht, um den Effekt eines fließenden Wassers zu erzielen.

Einmal angelegt ist der Japanische Zen Garten vergleichsweise einfach zu pflegen. Die Formen in Kies und Sand müssen bei Bedarf erneuert werden und wieder aufkeimendes Unkraut muss entfernt werden.

Der Japanische Zen Garten dient der Meditation und Entspannung und ist in der heutigen Zeit ein willkommener Ausgleich zum oft stressigen Alltag.