Im vergleich zum Japangarten zeichnet sich der Chinagarten durch bunte Blütenpracht und viele Dekoelemente aus. Den Gartenschmuck bekommt man im Baumarkt, im Internet oder im gut sortierten Fachhandel. Auch beim Anlegen des Chinagartens hilft eine Skizze bei der Ausführung der Arbeiten und erleichtert den Einkauf. Um eine fernöstliche Stimmung zu erzeugen ist Bambus eine der wichtigsten Pflanzen im Chinagarten. Bambus gibt es in verschiedensten Varianten und Wuchsformen. Wichtig ist es eine frostsichere, winterharte Variante zu wählen, andernfalls müssen die Pflanzen im Winter ausgegraben und in der Garage überwintert werden.

Winterharte Bambusarten sind z.B. Phyllostachys, Fargesia, Pleioblastus und Sasa. Sie halten auch kalte Temperaturen bis -20 Grad aus.

Zwergbambus eignet sich sehr gut auch als Bodendecker zwischen Steinen.

Auch ein Gartenteich mit Goldfischen oder Koi passt hervorragend in den Chinesischen Garten. In China absolut nicht wegzudenken ist die Feng Shui Lehre. Für die Gestaltung eines Chinesischen Gartens ist es aber nicht zwingend notwendig sich genau an die Feng Shui Lehre zu halten. Chinagärten sollen schlicht und trotzdem eindrucksvoll erscheinen, und Ruhe sowie Gelassenheit ausstrahlen.