Liguster

 

Allgemeines zu Liguster

Der Liguster, der selten auch Rainweide genannt wird, gehört mit in die Pflanzenfamilie der Ölbaumgewächse. Sowohl in Gebüschen als auch an Waldrändern ist er zu finden, liebt Kalk und Wärme.
Für Kinder und Tiere ist der Liguster giftig. Dabei sind die Rinde, die Blätter aber vor allem die Beeren die giftigsten Bestandteile der Pflanze. Der Verzehr größerer Mengen führt zu Erbrechen, Kopfschmerzen, Magen- und Darmbeschwerden und Durchfällen.


Bestimmungsmerkmale Liguster

4 Blütenblätter haben die weißen Blüten, welche in dichten Rispen stehen.
Die Blüte ist von Juni – Juli und verbreitet einen sehr unangenehmen Geruch.
Die Pflanze kann bis zu 3 Meter hoch werden und hat eiförmig-spitz zulaufende Blätter, die gegenüberstehend angeordnet sind. Ab September bilden sich an der Pflanze kleine schwarze Beeren, die auch den Winter über am Strauch bleiben.


Liguster Arten


Es gibt sowohl laubabwerfende als auch immergrüne Pflanzen. Die meisten Arten des Ligusters sind im östlichen Asien beheimatet, bei uns in Europa gibt es nur den gewöhnlichen Liguster, der meistens im Garten als Schnitthecke angepflanzt wird. Aus 40 – 50 verschiedene Arten seien hier 3 beispielhaft genannt: Japanischer Liguster, Glanz-Liguster und Stumpfblatt-Liguster.

Im „Japangarten“ werden zum Liguster gerne folgende Pflanzen kombiniert:
Prunus, Rhododendron, Azaleen, Schneeball, Lorbeer, Kirschlorbeer und Japanische Kirsche.