Prunus

Der Prunus aus der Familie der Rosengewächse

Zu der umfangreichen Gattung Prunus gehören sowohl laubabwerfende als auch immergrüne Bäume und Sträucher. Ihr Vorkommen erstreckt sich von Europa über Nordafrika und Vorderasien bis weit nach Asien hinein.

In unserer Kulturlandschaft und den Gärten Mitteleuropas ist dieses vielfältige Gehölz nicht mehr wegzudenken.
Unter den laubabwerfenden Prunus Arten sind besonders die Obstgehölze wie Kirsche, Mandelbaum, Pfirsich, Pflaume und Aprikose bekannt. Allesamt mehrfach nutzbar - als solitäres Blügehölz und Nutzgehölz, also Fruchtbringer geschätzt.
In der freien Natur wird der Prunus als Vogelschutz und Pioniergehölz mit hohem ökologischen Wert geschätzt.
P. avium oder auch Vogelkirsche, P. cerasifera oder Kirschpflaume, P. serrula, die mit kupferrotem Laub schmückende Japanische Kirsche sind fest in der Flora etabliert.
Vielfältig wie selten eine andere Art aus der Gattung, bietet der P. laurocerasus einen immergrünen Schutz im Garten.
Der Kirschlorbeer ist wie der verwandte Liguster ein beliebtes Heckenhehölz, mit unscheinbaren weißen Blüten, aber prächtigem schwarzen Beerenschmeck im Herbst.
 

Prunus - Standort und Pflege


Die meisten Arten der Gattung Prunus gedeihen anspruchslos auf normalen, gut durchlässigen Böden und vertragen auch Kalk.
Der Kirschlorbeer, als auch der Liguster und die Lorbeerkirsche (lat. P. lusitanica), lassen sich mit Stecklingen vermehren. Dazu werden im Spätsommer reife Abrißstecklinge im Frühbeet überwintert und treiben im Frühjahr relativ gut aus. Auch das Absenken von Zweigen und Behäufelung mit Boden hat sich bewährt.