Rhododendron

Der Rhododendron

 

Der Rhododendron gehört wie die Japanische Kirsche, der Liguster oder der Kirschlorbeer zur Gattung der Prunus. Er eignet sich sehr gut zur Heckenbepflanzung oder man setzt ihn in kleineren Gruppen in den lichten Schatten größerer Gehölze. 
  Wie der artverwandte Schneeball bevorzugt er feuchte Standorte und wird bis ca. 4 m hoch. Die Bodenbeschaffenheit sollte humusreich und leicht sauer sein. Ein ph-Wert im Bereich von 6-7 ist ideal. 
 
 

Blütezeit von Rhododendron

 

Die Blütezeit des attraktiven Blühgehölzes liegt in den Monaten April bis Juni. In dichten Büscheln sitzen die trichterförmigen Blüten an den Zweigen. Allein die Farbenpracht, welche von Weiß über Gelb, Rot bis Violett reicht,
macht den Rhododendron zu einer der beliebtesten Gartenpflanzen. Seine Verwendung finden der Rhododendron und die kleinere Variante die Azalee bevorzugt in Japangärten, wo sie durch ihre einzigartigen Farbeffekte Akzente setzen. Ebenso verleiht der Zwerg-Rhododendron mit einer Wuchshöhe von 35 cm den alpinen Steingärten das gewisse Etwas.

Das wintergrüne Blattwerk des Rhododendrons ist oval und von dunkelgrüner Farbe, welches sich bei einigen Sorten im Herbst bunt einfärbt. Einen Rückschnitt braucht der Rhododendron in der Regel nicht, aber er verträgt einen Formschnitt nach der Blüte sehr gut. Ähnlich verhält es sich bei der Lorbeerpflanze, deren immergrüne Blätter in der Küche Verwendung finden.

Die abgeblühten Blütenstände des Rhododendrons werden einfach abgeknipst, um die jungen Triebe nicht zu verletzen.

Eine Düngung der Pflanze mit einem speziellen Rhododendrondünger sollte im Frühjahr ab Ende März erfolgen.