Steinlaternen

Steinlaternen im Japangarten

 

Ursprünglich wurden Steinlaternen im Eingang von Tempelanlagen platziert. Später wurden sie in Teegärten genutzt um den Weg durch den Japangarten zum Teehaus zu beleuchten. Dabei ging es nicht darum den Weg voll zu beleuchten sondern vielmehr darum eine besondere Stimmung in den Abendstunden zu kreieren. Nach und nach entstanden immer mehr Formen der Steinlaternen und Steinpagoden , die den Japanischen Garten betonen. Heutzutage ist die Japanische Steinlaterne aus keinem Japanischen Garten mehr wegzudenken.


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Viele Steinlaternen sind durchbohrt oder bieten auf andere Weise die Möglichkeit für eine Beleuchtung. Steinlaternen werden mit einer Größe von bis zu 3 Metern schnell zum Mittelpunkt des Gartens.Deshalb sollte man in einem kleinen Garten lieber eine kleinere Steinlaterne wie die Oki Gata Steinlaterne wählen. Diese wirken durch Ihre Größe bescheiden und lassen sich an vielen Orten aufstellen. Oft werden Steinlaternen am Wegrand, an Koiteichen und am Teehaus aufgestellt, um den Besucher durch den Japangarten zu begleiten.

 

 

Pagode oder Steintürme sind sehr Symbolträchtig. Ihre Form ist angelehnt an die buddhistischen Tempelbauten deren Dächer in Etagen gestaffelt sind. Eine dreistöckige Pagode steht für Himmel, Erde und Mensch, während eine fünfstöckige Pagode die Elemente Erde, Wasser, Feuer, Wind und Himmel Symbolisiert. Pagoden gibt es mit Lichtkästen oder zum teil als sehr große Skulpturen.

 

Die Rankei ist eine beleuchtete Steinlaterne, dessen Leuchtkasten und Dach auf einem geschwungenen Schaft platziert ist. Die Rankei ist wahrscheinlich die beliebteste Steinlaterne am Koiteich. Diese Laternen wurden an Plätzen aufgestellt an denen Licht eine praktische oder aber auch Symbolische Bedeutung hatte. An einem Koiteich oder Teich wird sie immer so platziert das sich das Licht und die Laterne selbst im Wasser widerspiegelt.

 

Die Oki Gata Steinlaternen findet man auf Grund Ihrer Größe , oft nur zwischen 30cm und 60 cm meist am Wegrand am Teichrand oder in einem kleinen Garten. Da Sie sehr klein sind und bescheiden wirken kann man Sie aber an vielen verschiedenen anderen Orten genauso gut platzieren. Die Oki Gata ruht auf einem sehr kurzen Schaft oder kleinen Füßen. Oft ähneln Sie durch Ihr meist flaches Dach und der gedrungenen Form der Yukimi Gata. Einen großen Boom erfuhren die kleinen Steinlaternen als in Japan stetig steigende Grundpreise immer öfter nur noch kleine Gärten zuließen.

 

Die Yukimi Gata ( die Schneebetrachtungslaterne) zählt zu den Populärsten Japanischen Steinlaternen . Auch Sie werden gerne in Wassernähe, am Teichrand oder einem flachen Stein aufgestellt Durch Ihren hochbeinigen Stand wirken Sie leicht was auf engem Raum geschätzt wird. Ein klares Merkmal der Yukimi Gata ist Ihr flaches Dach. Das Dach der Steinlaterne ist Sechs -, Achteckig oder auch rund. Wenn sich im Winter der Schnee auf das Dach der Laterne legt, verstärkt es den gerdrungenen Typ der auf 3 oder 4 Füßen stehenden kleinen Laterne.

 

Die Ikekomi Gata ist eine meist eher schlicht gehaltene Steinlaterne die mit Ihrem Schaft direkt in die Erde gesteckt wird. Sie werden oft in der nähe von Wasser aufgestellt, doch sieht eine eingegrabene Laterne auch an anderen stellen im Japan Garten sehr gut aus. Auch die Ikekomi Gata Steinlaterne gibt es mit verschieden gestalteten Dächern. Ursprünglich wurden die Ikekomi Gata als Beleuchtungslaterne für den Weg zum Teegarten entwickelt.

 

 

1 Stein Pagoden
2 Steinlaterne Rankei
3 Steinlaterne Oki Gata
4 Steinlaterne Yukimi Gata
5 Steinlaterne Ikekomi Gata