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Zen-Buddhismus
Zen ist eine Schule des Buddhismus, die in China entstanden ist und sich von dort auch nach Japan, Vietnam und Korea ausbreitete. Wesentlich beeinflusst wurde Zen vom chinesischen Taoismus. Zen bedeutet "Versenkung, Meditation" und so liegt auch der Schwerpunkt dieser Schule in der Meditation. Diese dient der Erkenntnis der leuchtenden Buddhanatur, die das wahre Wesen oder den Urgrund des Daseins, die erleuchtete Selbstnatur, ausmacht und vom Leiden im Kreislauf der Wiedergeburten befreit. In Japan bestehen zwei Hauptschulen des Zen. Rinzai legt den Schwerpunkt auf Koan-Meditation, Soto auf Sitzmeditation. In Japan hat sich der Zen-Buddhismus deshalb so fest etabliert, weil der Kriegeradel der Samurai Meditation als Mittel zur Selbstdisziplin nutzte. In Ostasien hat Zen maßgeblich Kunst und Kultur wie Dichtung, Kalligraphie, Kampfkünste, Gartengestaltung und Teezeremonien beeinflusst
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