Zimmerpflanzen

 

Was ist eine Zimmerpflanze?

Unter einer solchen Pflanze versteht man eine Pflanze, welche ganzjährig gepflegt wird und nicht, wie eine Kübelpflanze im Sommer ins Freie gestellt wird. Da ein natürlicher Boden bei Zimmerpflanzen nicht zur Verfügung steht, werden diese in Töpfen kultiviert. Es existieren auch Beetsysteme, welche zum Teil an das natürliche Erdreich angeschlossen sind, bei der Innenraumbegrünung.

Zimmerpflanzen und ihre Charakteristika

Es eignen sich besonders die Arten von Pflanzen, die in der Lage sind, sich an das Klima in ihrer Umgebung anzupassen und somit in den Innenräumen überleben können. Dabei sollten die Ansprüche einer Pflanze unbedingt eingehalten werden. Also die Pflege- und Haltungsansprüche, wie Licht, Temperatur, Wasserversorgung und andere Faktoren müssen für die entsprechende Art der Zimmerpflanze eingehalten werden. Daher werden solche Pflanzen für eine Züchtung ausgewählt, die sich perfekt an die Bedingungen in den Räumlichkeiten des Menschen anpassen können. Solche Bedingungen variieren überall auf der Welt. Doch normalerweise liegt die Lufttemperatur zwischen 18 uns 30 Grad. Die Luftfeuchtigkeit dabei liegt im mittleren Bereich. Wenn jedoch eine Pflanze mehr Luftfeuchtigkeit benötigt, kann dies durch Besprühen, also durch Verneblung bzw. Zerstäubung, mit Wasser erfolgen. Dabei sollte die Pflanze an ihrem Standort besprüht werden.

Die Bedeutung der Zimmerpflanzen

Eine Zimmerpflanze bindet die Schadstoffe, welche sich in der Luft befinden. Diese werden dann teilweise in Kohlenstoffverbindungen umgebaut. Somit wird die Wohnluft "gefiltert". Schadstoffe sind hierbei zum Beispiel Toluol, Formaldehyd oder Ammoniak. Die NASA hat dazu wissenschaftliche Versuche unternommen, um einen Vergleich von Räumen, die hermetisch abgeschlossen sind, mit und ohne Pflanzen erhalten.

Die Herkunft von Zimmerpflanzen

 

Gliederung
Die Provenienz der Zimmerpflanzen

1.1) Tropischer Regenwald
1.2) Wechselfeuchte Waldgebiete
1.3) Steppenlandschaften
1.4) Subtropen

2) Beispiele der jeweiligen Regionen


1) Die Provenienz der Zimmerpflanzen

Die bodenständige Ausbreitungsregion sämtlicher Zimmerpflanzen lässt bedeutungsvolle sowie aussagekräftige Schlussbetrachtungen zu. Aus südlichen Regenwäldern herkommende Gewächse bedürfen differenzierend als derartige aus durchschnittlichen Sektoren keine Erholungszeit. Typischerweise sind ihre Voraussetzungen an die Luftfeuchte (Wasserdampfgehalt der Luft) ausgesprochen emporragend. Ein auf den Punkt ausführlicheres
Know-how des naturgemäßen Vegetationgebietes einer Zimmerpflanze ist aus diesem Grund bei der Erhaltung und Versorgung sehr vorteilhaft.


1.1) Tropischer Regenwald

Die schwerpunktmäßig große Zahl der als Zimmergewächse angeschafften Pflanzen kommt vor allem aus der Region des südlichen Regenwalds und den in unmittelbarer Nähe gelegenen Gebieten her. Die Dauer der Tage dort macht gleichbleibend circa 12 Stunden aus. Regengüsse sind in gleichen Abständen über das vollständige Jahr zerstreut. Die im Durchschnitt bestehende Temperatur am Tag ist bedingt durch die jeweilige Ebene. Das ganze Jahr über liegt die Temperatur zwischen 24 °C und 28 °C, aber nur bei Regenwäldern, die nicht mehr als 600 Meter über das Normalnull (NN) ausgebreitet sind. In Regenwäldern, die hingegen etwas höher ausgebreitet sind, beträgt die Temperatur im Durchschnitt nur 10 °C.

1.2) Wechselfeuchte Waldgebiete

Im Kontrast zu den südlichen Regenwäldern demonstrieren die wechselfeuchten Waldgebiete Niederschlag- sowie Dürrephasen. Die dort existierenden Arten sind an diese Dürrephasen angepasst und können somit Zuwachs- und Erholungsphasen aufzeigen. Eine erfolggekrönte Erhaltung dieser Art von Zimmerpflanze legt zugrunde, dass diese Erholungsphasen befolgt werden.

1.3) Steppenlandschaften

Die Steppenlandschaften werden detaillierter differenziert in Dornbuschsavanne, Feuchtsavanne sowie Trockensavanne. Gewächse, die sich in dieser Region aufhalten, sind an solche episodischen Dürrezeiten und eine verminderte Luftfeuchte ausgesprochen gut angepasst. Bei den verschiedensten Arten dieser Gebiete sollte bedacht werden, dass eine Kaltlagerung in der Winterzeit notwendig und vorteilhaft ist.

1.4) Subtropen

Signifikant für die Subtropen sind eine nach Saison inkonstante Tagesdauer sowie ein einigermaßen sanftmütiger Winter mit ausgiebigen Regengüssen. In der Sommerzeit treten die Regengüsse bei Gelegenheit nur separiert auf. Außerdem können außergewöhnlich hohe Temperaturen erlangt werden.

2) Beispiele der jeweiligen Regionen

Tropischer Regenwald -> Orchideen, Bromelien und Philodendron.
Wechselfeuchte Waldgebiete -> Amaryllis, Haemanthus, Scadoxus und Clivien.
Steppenlandschaften -> Sukkulenten, Aloe, Kakteen, Agaven, Echeverien, Euphorbia, Crassula und Sansevieria.
Subtropen -> Myrte, Ficus-Arten und Oleander.
Gemäßigte Zone -> Efeu, Carex brunnea und Saxifraga stolonifera. (Hier gibt es nur sehr wenige Formen, die als Zimmerpflanze genutzt werden